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Raspberry im Pappgewand

Wer seinen Raspberry Pi noch nicht mit einer angemessenen Hülle versehen hat, kann dies mit der folgenden Schnittvorlage leicht nachholen. Als Hilfsmittel brauchst du entweder ein feines Messer und viel Geduld oder alternativ auch einen Schneidplotter oder einen Laser.

Gehäuse aus Pappe für Raspberry Pi Gehäuse aus Pappe für Raspberry Pi

Das Schnittmuster (als Vektorgrafik) findest du bei Cubehero. Es steht unter der Creative-Commons-Lizenz BY-SA 3.0 und kann somit unter gleichen Bedingungen beliebig verändert und weitergegeben werden.

Das Gehäuse ist auf eine Wandstärke von ca. 2mm ausgelegt. Nach dem Ausschneiden lassen sich die Einzelteile mit wenig Aufwand verkleben.

Das fertige Gehäuse besteht aus zwei Einzelteilen, die ineinander gesteckt werden. Alle Anschlüsse des Raspberry Pi (Modell B) sind dabei gut von außen zugänglich.

Gehäuse aus Pappe für Raspberry Pi

Anschließend steht es dir frei, die unbehandelte Oberfläche deines neuen Gehäuses beliebig zu dekorieren oder mit schmückendem Material zu überziehen.

Raspberry Pi im Crypto-Mesh (Teil 2 - tinc)

Im ersten Teil dieses zweiteiligen Artikels haben wir die Einsatzmöglichkeiten eines Raspberry Pi in einem verschlüsselten Mesh-Netz beleuchtet. Nun soll es um die praktische Umsetzung basierend auf dem tinc-Protokoll gehen.

Ein Mesh-VPN basierend auf tinc könnte folgendermaßen aussehen:

Diagramm eines tinc-Netzes

Die Einrichtung eines tinc-Netzwerks ist denkbar einfach. Das hier beschreibene Netzwerk soll dabei den Namen media-share tragen und zwischen den beiden Knoten A und B aufgebaut werden. Mindestens einer der beiden Knoten (hier: Knoten A) muss dabei öffentlich erreichbar sein. Für diese Erreichbarkeit benötigst du eventuell einen dynamischen DNS-Eintrag (DynDNS) und eine Port-Weiterleitung auf deinem Router.

 
Einrichtung auf Knoten A
  1. apt-get install tinc
  2. mkdir -p /etc/tinc/media-share/hosts; cd /etc/tinc/media-share
  3. echo -e "name = node_A\n mode=switch" >tinc.conf
  4. Schlüssel für den Knoten erzeugen: tincd -n media-share -K
  5. echo -e '#!/bin/sh\n ifconfig $INTERFACE 10.0.0.1 netmask 255.255.255.0' >tinc-up
  6. chmod +x tinc-up
  7. echo "media-share" >>/etc/tinc/nets.boot
  8. /etc/init.d/tinc restart

Nun läuft auf Knoten A ein tinc-Dienst.

Einrichtung auf Knoten B
Dieselbe Prozedur wiederholst du nun mit Knoten B. Dabei musst du lediglich in Schritt (3) den Knotennamen und in Schritt (5) die IP anpassen (z.B. 10.0.0.2).

Verbindung beider Knoten
Nun muss Knoten A noch erfahren, wie Knoten B zu erreichen ist. Und außerdem müssen beide Knoten ihre Schlüssel austauschen, damit sie einander vertrauen könnnen. Dies ist schnell erledigt:

  1. Knoten A: echo "ConnectTo = node_b" >>/etc/tinc/media-share/tinc.conf
  2. Knoten B: echo "Address = NAME_KNOTEN_B" >>/etc/tinc/media-share/hosts/node_B

NAME_KNOTEN_B ist dabei der DynDNS-Name oder die öffentliche IP-Adresse, unter der Knoten B erreichbar ist.

Als finalen Schritt musst du nun nun das Verzeichnis /etc/tinc/media-share/hosts auf beiden Rechnern synchronisieren. Freunde von rsync könnten beispielsweise auf Knoten A folgendes tun:
  1. rsync /etc/tinc/media-share/hosts/ NAME_KNOTEN_B:/etc/tinc/media-share/hosts/
  2. rsync NAME_KNOTEN_B:/etc/tinc/media-share/hosts/ /etc/tinc/media-share/hosts/

Damit werden die beiden Verzeichnisse in beide Richtungen abgeglichen. Mit scp oder anderen Werkzeugen deiner Wahl lässt sich das natürlich auch erreichen. Nutzer von Versionsverwaltungen (Subversion, Git, ...) können diese ebenfalls gut für die Verteilung der Host-Dateien verwenden.

Erster Test
Nach einem Neustart des tinc-Dienstes auf Knoten A (damit er die ConnectTo-Einstellung anwendet) beginnen beide Knoten miteinander zu reden. Im einfachsten Fall kannst du dies mit ping 10.0.0.x (jeweils die IP der Gegenstelle) prüfen. Bei Problemen findest du Hinweise auf mögliche Ursachen in der Datei /var/log/daemon.log.

Erweiterung
Weitere Knoten lassen sich beliebig hinzufügen. Du musst bei diesen lediglich immer mindestens eine ConnectTo-Zeile in der Konfiguration angeben, damit jede Node weiß, mit wem sie sich verbinden kann. Mehrere ConnectTo-Ziele helfen bei der Stabilisierung eines Netzes in dem nicht alle Knoten rund um die Uhr erreichbar sind.

Visualisierung
Das obige Beispieldiagramm kann automatisch von tinc erzeugt werden. Füge einfach folgende Zeile in die Datei /etc/tinc/media-share/tinc.conf ein:

  • GraphDumpFile= | circo -Tpng >/var/run/tinc_media-share.png

Nun fehlt nur noch die Installation des nützlichen Graphviz-Werkzeugs:

  • apt-get install graphviz

Nach einem Neustart des tinc-Service findest du nun im Verzeichnis /var/run/ eine minütlich aktualisierte Übersicht des aktuellen Zustands deines tinc-Netzes.

Nun kannst du abends beruhigt mit der Gewissheit zu Bett gehen, dass weder deine Urlaubsfotos noch deine Termine im Netz ungeschützt an neugierigen Augen vorbeiziehen.

AMD Gizmo - eine Raspberry Pi Alternative?

Es gibt schon Dutzende ARM-basierte Geräte, die sich als Raspberry-Pi-Alternative darstellen, doch nun gesellt sich auch ein Board mit x86-Prozessor dazu: Das AMD Gizmo. Ein kurzer Vergleich anhand der Kriterien, die den Raspberry Pi ausmachen:

Specs. Das Gizmo Board hat einen 1GHz 64bit-Prozesser mit Support für Hardware-Virtualisierung(!), eine Radeon 6250 GPU, 1GByte RAM und Gigabit Ethernet. Diesen Punkt geht also eindeutig zum AMD Gizmo.

Offenheit. Der eingesetzte Bootloader (das"BIOS") ist Coreboot, also freie Software. Radeon-GPUs der 6000er-Serie laufen in aller Regel gut mit den freien DRI-Treibern. Ethernet sollte mit einem Linux-Kernel der 3er-Serie auch funktionieren. Nur zum Paket gehörende Software für die Entwicklungsplatine ist nicht offen, allerdings ist unklar, inwieweit ihr Einsatz wirklich notwenig für Hardware-Entwicklung auf dem Board ist. Trotz dieser Software geht der Punkt Free-Software-Freundlichkeit deutlich zum AMD Gizmo.

Preis. Das Board kostet im Set mit Erweiterungsboard, Netzteil usw. ca. 200€, also das vierfache eines Raspberry Pi. Klarer Punkt für letzteren.

Format. Das AMD Gizmo hat ein Format von ca. 10*10cm, ähnlich wie viele ARM-basierte Raspberry-Pi-Alternativen, z.B. das Pandaboard. Das Raspberry Pi passt fast zweimal in diese Fläche - wenn Größe beim Einsatzzweck eine Rolle spielt, dann spricht dieser Punkt für das Raspberry Pi.

GPIO & Co. Hardware-Schnittstellen für eigene Entwicklungen sind für viele eines der Haupt-Features des Raspberry Pi. Doch selbst dieses muss im Vergleich zu den Anschlussmöglichkeiten des Gizmo vor Neid erblassen, das neben GPIO, UART und einem Platinenbereich für eigene Komponenten sogar mit einem Schrittmotortreiber daherkommt. Für Hardware-EntwicklerInnen also ein deutlicher Pluspunkt.

Stromverbrauch. Die Performance des Gizmo kommt nicht ohne Kosten: Der Stromverbrauch des gesamten Boards liegt unter Last bei ca. 10W, und damit etwa beim Vierfachen eines Raspberry Pi.

Fazit: Wer maximale Quelloffenheit und/oder weitreichende Hardware-Entwicklungsmöglichkeiten sucht, der/die sollte hier trotz des hohen Preises einen zweiten Blick wagen. Ob das Gizmo jemals an die Popularität des Raspberry Pi heranreichen kann, bleibt allerdings abzuwarten.

 

Raspberry Pi im Crypto-Mesh

Als kostengünstiger Mini-Rechner eignet sich das Raspberry Pi natürlich für alle Arten von vermeshten Anwendungen, bei denen die Anzahl der Geräte relevanter als ihre individuelle Leistungsfähigkeit ist. Typische Server-Dienste mit geringer Belastung wären beispielsweise Telefonie-Server für eine Haus-Telefonanlage oder - falls du Teil einer der vielen Freifunk-Communities sein solltest - auch gern einer ganzen Stadt. Einstiegsfreudlicher und auch familientauglicher sind aber sicherlich Datenaustausch-Plattformen wie OwnCloud oder SeaFile. Hier lassen sich neben den Familienfotos unter anderem auch Kalender mit nahestehenden Menschen teilen oder auf deinen verschiedenen Geräten synchronisieren ohne die Kontrolle über die eigenen Daten zu verlieren.

Wem die Klartextübertragung privater Daten nicht behagt, der kann mit wenigen Handgriffen ein VPN aufbauen. Die meisten VPN-Systeme zielen dabei auf das sogenannte Roadwarrior-Szenario ab: also die entspannt zuhause oder im Zug sitzenden Tele-Arbeitenden, die direkten Zugriff auf die Datei- und Webserver im Firmennetz brauchen. OpenVPN ist ein solches System: es ist eher komplex zu konfigurieren (gemeinsames Geheimnis oder unhandliche X.509-Zertifikate) und strikt zentralistisch strukturiert. Wollen zwei Clients miteinander kommunizieren, dann muss jedes einzelne Paket über den Server geleitet werden.
 
Vernetzt im Mesh
Für den Raspberry-Pi-Einsatzfall (viele Nodes, verteilt, keine Hierarchie) bietet sich dagegen die Verwendung eines Mesh-basierten VPN-Systems an. Eine ausgereifte Option in diesem Feld ist tinc. Solange ein tinc-Knoten (z.B. dein Raspberry Pi) mit mindestens einem weiteren Knoten des Netzes verbunden ist, kann er mit allen anderen am Mesh beteiligten Knoten kommunizieren. Falls dein Knoten jedoch zusätzlich auch einen direkten Weg zum Ziel-Knoten eines Pakets findet, dann kommuniziert er ohne Umwege mit ihm. Die Authenzifizierung ist ebenfalls dezentral: sobald ein einziger anderer Knoten dich (also deinen Schlüssel) akzeptiert, werden alle anderen Knoten des Meshs dir ebenfalls vertrauen.
 
Diagramm eines beispielhaften Tinc-Meshs
Performance
Während der Austausch von Bildern in einem VPN nur einen eher beschaulichen Netzverkehr auslöst, werden jedoch spätestens bei der verschlüsselten Übertragung der Urlaubsvideos die CPU-Grenzen der beteiligten Knoten spürbar.
Um die Übertragungsgeschwindigkeit in einem Raspberry-Pi-Mesh zu ermitteln, haben wir mit dem praktischen Werkzeug iperf die theoretisch mögliche Übertragungsrate in einem Netzwerk mit der tinc-Standardkonfiguration (Blowfish-Verschlüsselung) gemessen. Das Ergebnis kann sich mit ca. 13 MBit/s durchaus sehen lassen. Übertaktet man den Raspberry Pi auf 1 GHZ, dann sind sogar 15 MBit/s möglich. Im Fall verteilter Knoten wird diese Performancegrenze also erst dann spürbar, wenn du direkt verkabelt oder Teil einer Freifunk-Gemeinschaft bist (moderne 5-GHz-Technik erreicht über viele Kilometer Entfernung leicht 20 oder 30 MBit/s) oder wenn du über einen hochpreisigen Netzzugang mit reichlich Upstream-Bandbreite verfügst. Übliche Konsumenten-Internetzugänge dagegen sind asymmetrisch: beim Hochladen ist dabei nur ein Bruchteil der beworbenen Downstream-Geschwindkeit nutzbar.
 
Da die Einrichtung eines tinc-VPNs sehr einfach ist, werden wir dies im zweiten Teil dieses Artikel kurz im Detail darstellen.

Feiertagsentspannung

Raspberry-Gehäuse aus Vollholz in gemütlich weihnachtlicher Wollhülle

Trotz einer anstrengenden Vorweihnachtswoche konnten wir alle Raspberry-Gehäuse aus Vollholz einschließlich der etwas später eingegangenen Bestellungen letztendlich pünktlich ausliefern - dies gilt auch für die Überseepäckchen. Während der letzten Wochen erwiesen sich übrigens - wohl witterungsbedingt - die Gehäuse aus Nussholz als die beliebteste Variante.

Wie auch immer ihr die nächste Woche verbringen solltet: wir wünschen euch angenehme Tage und einen entspannten Übergang ins nächste Kalenderjahr. Zieht euch warm an!

Kommt das Raspberry-Pi-Gehäuse noch pünktlich zu Weihnachten?

 

Wer zur Bescherung jemanden mit einem unserer Raspberry-Pi-Gehäuse glücklich machen möchte, der/die möge bitte bis 18.12. per Vorab-Überweisung bzw. bis 19.12. mit Paypal bezahlen. Erfahrungsgemäß hat die Post zur Weihnachtszeit alle Hände voll zu tun, darum kann es zu einem späteren Zeitpunkt mit der rechtzeitigen Lieferung schwierig werden.

Raspberry Pi Gehäuse Walnuss mit Vektor-Schleife

 

Arbofaktur Raspberry-Pi-Gehäuse jetzt EU-weit erhältlich

 

Unsere Raspberry-Pi-Gehäuse können jetzt über diesen Shop EU-weit gekauft werden. Gleichzeitig gibt es jetzt auch Paypal als Bezahl-Option, um für die Betroffenen die Wartezeiten durch das Banken-Roaming zu minimieren. Ein Dank geht vor allem an die geduldigen RasPi-Interessierten aus Österreich, die uns gehäuft angeschrieben haben :)

 

Nebenbei ein kleiner Vorgeschmack auf eine neue Variante unseres Raspberry-Pi-Gehäuses:

Die wird es wohl aber erst im nächsten Jahr in den Shop schaffen, erst wollen wir noch die Passgenauigkeit perfektionieren (jedes Holz verhält sich minimal anders, so dass bei neuen Holzarten immer in wenig Feintuning nötig wird).

Das Zen X Paper Case ist da!

Template Zen X Paper Case for the Raspberry Pi

 

Was kann noch schöner sein als ein Holzgehäuse für den Raspberry Pi? Das Zen X Paper Case für den Raspberry Pi - Papier, Cutter und ein wenig Fingerspitzengefühl reichen für das vielleicht filigranste nachhaltige Gehäuse für den Raspberry Pi auf der ganzen Welt ;-). Und stabil ist es auch. Besonders die gekreuzten Füße geben dem Gehäuse Standfestigkeit. Je nach Bedarf (und Geduld) kann das Zen X Paper Case wieder geöffnet, der Raspberry Pi entnommen und z.B. noch ein Schlitz mehr für ein Flachbandkabel ergänzt werden.

Viel Spaß und Muße beim Ausprobieren!

Die Vorlage könnt Ihr frei herunterladen. Verwendet Papier mit mindestens 190g/m² fürs Ausdrucken.

Hinweis: Das Falten des Zen X Paper Case für den Raspberry Pi kann zu ähnlich ausgleichenden Effekte auf Gehirnwellen wie das Malen auf Leinwand führen. Für Andere und potenzielle Tester für die Dauernutzung sei die Fixierung über Klebe nicht ausgeschlossen.

 

Schrägansicht Unterseite Zen X Paper Case für den Raspberry Pi

Schräge Ansicht der Unterseite des Zen X Paper Case für den Raspberry Pi.

 

Unterseite Zen X Paper Case für den Raspberry Pi

Die Unterseite des Zen X Paper Case für den Raspberry Pi zeigt die Lüftungsschlitze, die Stützbrücken (Y) sowie das Kreuz der Füße.

 

Offener Deckel des Zen X Paper Case für den Raspberry Pi

Das Zen X Paper Case für den Raspberry Pi lässt sich nach allen Seiten hin öffnen.

 

Marke Y des Zen X Paper Case für den Raspberry Pi

Für die Stützbrücken (Y) werden die Faltkanten als Berg gefaltet. So liegt das Board des Raspberry Pi nicht plan auf dem Papier.

Wo kann man aktuell den Raspberry Pi kaufen? Wir geben einen Überblick für den Frühherbst!

Der Raspberry Pi ist heiß und alle möchten ihn unbedingt kaufen, aber die Vertriebswege sind nicht eben konsumententauglich, wie der Kauf einer Telefon-Prepaid-Karte. Die Nachfrage übersteigt die noch knappe Produktionskapazität. Nur wenige Firmen dürfen den Raspberry Pi vertreiben. Dahinter gesellen sich einige Wiederverkäufer. Wo also kann man den Raspberry Pi Modell B zeitnah kaufen?

Die Exklusivrechte für den Verkauf des Raspberry Pi's wurden an zwei weltweit agierende Distributoren für elektronische Komponenten vergeben: Premier Farnell und den beiden dazugehörigen Schwesterunternehmen element14 und CPC sowie zu RS Components, welche bereits in den 30er Jahren ihren Firmengrundstein auf die Bereitstellung von Ersatzteilen für eine bahnbrechende Kommunikationstechnologie setzten: dem Radio. Schlau von der Raspberry Pi Foundation, gerade diese Firmen exklusiv zu beauftragen. Für Programmierbegeisterte oder gerade -angefixte öffnen sich dort geradezu Welten voll von Dingen, mit denen sich andere Dinge herstellen lassen.

Die Preise für den Kauf des Raspberry Pi Modell B halten sich gerade bei Exklusivhändlern in etwa die Waage (Preisschwankungen zum 13.09.12 um kaum mehr oder weniger als 3 Euro im Durchschnitt von ca. 42 Euro pro Raspberry Pi). Viel spannender sind hier die Lieferzeiten und Exporttücken: Über Premier Farnell's CPC ist der Raspberry Pi sofort ab Lager zu kaufen - jedoch nicht direkt über das Online-Shopping, sondern über gesonderten Kontakt per Mail über den Exportkoordinatoren  oder per Fax über 08447 880089 (mit der Vorwahl 0044 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz). Weitere Einfuhr- und Frachtgebühren können hinzukommen und die Lieferzeit dauert mindestens eine Woche. Bei element14 und RS Components, sind die Zahlungsmöglichkeiten um einen Raspberry Pi zu kaufen deutlich klarer (jeweils per Kreditkarte in USD, EUR und GBP, bei RS Components auch mit Paypal), jedoch sind die Lieferzeiten deutlich länger: element14 weist min. 3 Wochen Lieferzeit und RS gar 11 Wochen aus.

Bei den Wiederverkäufern im deutschsprachigen Raum können mit dem traditionellen Atari-Laden Vesalia.de und mit watterott electronic.com gleich zwei Anbieter sowohl preislich als auch mit gefüllten Lagern in diese Lücken springen. Vermutlich sind sie glückliche Empfänger von langbestellten Chargen?

Also, fix den Raspberry Pi kaufen - solange der Vorrat reicht.

Stand: 13.09.12., alle Angaben ohne Gewähr

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