Was macht den Raspberry Pi so cool?
Ein kleines Stück Hardware, ähnlich wie es Smartphones innewohnt, erobert die Welt. Raspberry Pis sind kaum länger als ein halbes Jahr auf der Welt und schon ploppen die kleinen Himbeerkuchenwundertüten in allen Teilen der Welt auf. Ein Blick auf das Phänomen der Raspberry Pis bekommt ihr hier.
Das muss man erstmal schaffen. Wie der Raspberry Pi ohne Gehäuse, lediglich als ein pures Stück Computer-Hardware, in der nicht leicht durchschaubaren Angebotswelt der multimedial vernetzten Alleskönner von Smartphones, Tablets, Netbooks und TV-Computer-Hybriden überhaupt zu sehen ist. Eine recht offensichtliche Erklärung mag vielleicht der Preis sein, schließlich nur ein kleiner Bruchteil dessen, was ein einfaches Smartphone kostet. Aber in Massen wird der Markt mit Raspberry Pis (noch) gar nicht überschwemmt. Der Raspberry Pi ist bewusst nicht genügend "endkonsumententauglich", so ganz ohne Schutz. Dennoch entsteht über Großbrittanien, dem Geburtsland des Boards, derzeit eine ganze Bewegung, die nicht nur Kontinentaleuropa, sondern auch Nordamerika, Australien und immer mehr sogenannte Erst-Welt-Länder erfasst. Eine Erfolgsgeschichte, die wohl mit der gleichen Faszination zutun hat, wie sie in den Jahren seit 2009 auch die Entwickler des Raspberry Pis bewegte: Mit Computern können wir mehr als nur mobiles Internet, Filme schauen und Zahlen durch Tabellen schieben. Je nachdem wie programmiert, können zum Beispiel kleine Lichtshows mit LED-Dioden, Roboter laufen, Spiele entwickelt oder gar nützliche Tools, die unseren Alltag erleichtern produziert werden. Die möglichen Anwendungsgebiete des Raspberry Pis werden durch die Community von Woche zu Woche erweitert.
Nichts besonderes? Ja, vielleicht für Entwickler Alltag, aber die Mehrheit der Bevölkerung hat gar keinen Zugang zu solchen Wegen - obwohl wir digitalisierter sind denn je (29% der Gesamtbevölkerung haben 2012 besitzen Smartphones laut aktueller Google-Studie). Raspberry Pis sind roh für den Preis von ca. 40 Euro unerhört günstig, für die Anzahl an Möglichkeiten, die das kleine Teil eröffnet.